Dieses Wochenende war die Tierärztin da, sie wird ein bis zweimal im Jahr aus Winnipeg eingeflogen. Ihr Hauptjob ist es Gelenke zu spritzen. Es wird ein Antibiotikum und einige andere Sachen direkt in das Gelenk gespritzt. Sehr oft waren die Sprunggelenke, die Hüfte und die vorderen Fesselgelenke betroffen. Bei manchen Pferden mehrere davon. Außerdem hat sie auch einige Zähne geschliffen, was sie nicht per Hand sondern mit einer elektrischen Raspel macht. Das war auch alles sehr interessant zu sehen, aber leider wurden auch hier meine Erwartungen entäuscht, ich konnt nicht so viel lernen wie ich gerne hätte. Trotz vieler Fragen scheinen diese beiden Wissensberge nicht teilen zu wollen.
Go Canada 2014
Ein Pferdeabenteuer in Murillo Ontario
Montag, 31. März 2014
Arbeitsreiche Zeit
Letzte Woche war der Hufschmied für einige Tage auf der Farm. Roy, Dellas Bruder wird alle 5-6 Wochen eingeflogen um die Pferde neu zu beschlagen. Ich habe mich schon sehr darauf gefreut viele neue Dinge zu lernen. Leider wurden meine Erwartungen nicht ganz erfüllt. Roy hört sich sehr gerne reden und ist sehr von sich überzeugt. Was an sich noch nicht so schlimm wäre, aber dazu kommt dass Fragen beantworten nicht zu seinen stärken gehört. Hat er einmal angefangen zu reden, erklärt er einem alles mögliche andere aber nicht das was man gefragt hat. Und er erklärt alles doppelt und dreifach weil er etwas vergesslich scheint. Er kennt einige deutsche Wörter und so hatten wir eine lustige Zeit seine Aussprache zu verbessern. Anscheinend versteht er einiges von seinem Handwerk und ich konnte ein paar Sachen lernen, leider nicht so viel wie ich mir gewünscht hätte.
Dieses Wochenende war die Tierärztin da, sie wird ein bis zweimal im Jahr aus Winnipeg eingeflogen. Ihr Hauptjob ist es Gelenke zu spritzen. Es wird ein Antibiotikum und einige andere Sachen direkt in das Gelenk gespritzt. Sehr oft waren die Sprunggelenke, die Hüfte und die vorderen Fesselgelenke betroffen. Bei manchen Pferden mehrere davon. Außerdem hat sie auch einige Zähne geschliffen, was sie nicht per Hand sondern mit einer elektrischen Raspel macht. Das war auch alles sehr interessant zu sehen, aber leider wurden auch hier meine Erwartungen entäuscht, ich konnt nicht so viel lernen wie ich gerne hätte. Trotz vieler Fragen scheinen diese beiden Wissensberge nicht teilen zu wollen.
Dieses Wochenende war die Tierärztin da, sie wird ein bis zweimal im Jahr aus Winnipeg eingeflogen. Ihr Hauptjob ist es Gelenke zu spritzen. Es wird ein Antibiotikum und einige andere Sachen direkt in das Gelenk gespritzt. Sehr oft waren die Sprunggelenke, die Hüfte und die vorderen Fesselgelenke betroffen. Bei manchen Pferden mehrere davon. Außerdem hat sie auch einige Zähne geschliffen, was sie nicht per Hand sondern mit einer elektrischen Raspel macht. Das war auch alles sehr interessant zu sehen, aber leider wurden auch hier meine Erwartungen entäuscht, ich konnt nicht so viel lernen wie ich gerne hätte. Trotz vieler Fragen scheinen diese beiden Wissensberge nicht teilen zu wollen.
Mittwoch, 19. März 2014
Zeit zum eingewöhnen
Die Temperaturen sind zum verkriechen. Nachts -50 Grad, tagsüber -30 oder -20 Grad. Aber die Pferde wollen natürlich trotzdem versorgt werden. An den sehr kalten Tagen werden die Pferde nur leicht gearbeitet und das meistens an der Longe. An den wärmeren Tagen reiten wir auch. Sobald es wärmer wird (über null und wärmer) soll es mehr Arbeit werden, was ich nicht schlecht finde, da es im Moment wenig ist. Wenn der Schnee weg ist sollen mehr Pferde zum tranieren kommen. An sehr kalten Tagen scheint meistens die Sonne was es etwas erträglicher macht, an den wärmeren Tagen schneit es leider oft und es ist wolkig.
Die Familie bei der ich lebe ist sehr nett. Da ist die Mutter Della, ihr Ehemann Glenn und die Tochter Jessie mit ihrem Freund Chad. Aber meistens sind noch andere Leute zu Besuch, das Haus ist selten leer. Woran ich mich gewöhnen muss ist, dass eigentlich immer wenn man im Haus ist der Fernseher läuft.
Zum Glück mögen die Damen im Haus Salat genauso gern wie ich. Seid ich das erste Mal das Dressing für den Salat gemacht habe ist das jetzt für die Zeit die ich hier bin meine Aufgabe. Fast jeden Abend wird etwas gekocht.
Zum Geburtstag einer Freundin von Jessie waren wir in der Disko, die schon um zwei Uhr schloss. Die Musik war ganz nett. Einen Abend waren wir alle auf einer 80er Jahre Party, bei der wir uns alle dementsprechend angezogen haben. Manche haben sich.
Die Familie bei der ich lebe ist sehr nett. Da ist die Mutter Della, ihr Ehemann Glenn und die Tochter Jessie mit ihrem Freund Chad. Aber meistens sind noch andere Leute zu Besuch, das Haus ist selten leer. Woran ich mich gewöhnen muss ist, dass eigentlich immer wenn man im Haus ist der Fernseher läuft.
Zum Glück mögen die Damen im Haus Salat genauso gern wie ich. Seid ich das erste Mal das Dressing für den Salat gemacht habe ist das jetzt für die Zeit die ich hier bin meine Aufgabe. Fast jeden Abend wird etwas gekocht.
Zum Geburtstag einer Freundin von Jessie waren wir in der Disko, die schon um zwei Uhr schloss. Die Musik war ganz nett. Einen Abend waren wir alle auf einer 80er Jahre Party, bei der wir uns alle dementsprechend angezogen haben. Manche haben sich.
Samstag, 1. März 2014
Ein ruhiger Tag
Vormittags longierte ich wieder ein paar Pferde. Den Nachmittag verbrachte ich größtenteils damit Klamotten zu sortieren. Della ist Trainern des Youth Teams von Canada und eine ihrer Freundinnen ist für die Klammottenausstattung zuständig. Also mussten wir die einzelnen Bestellungen sortieren und in Pakete packen. Am Abend haben wir nur die Pferde gefüttert und dann Abendessen gemacht.
Freitag, 28. Februar 2014
Ein halber Tag in der Stadt
Es waren -30 Grad beim Aufstehen. Nach einem netten Morgen zu Hause fuhr ich mit Della in die Stadt um ein bisschen einzukaufen. Wir mussten einiges an Fleisch abholen und im Baumarkt einiges einkaufen, da dass eine Bad renoviert wird. Zum Mittagessen trafen wir uns mit zwei Freundinnen der Familie, eine von ihnen kommt aus Deutschland oder hat zumindest Verwandte dort. Am Nachmittag longierte ich wieder ein paar Pferde. Am Abend gab es Klöße und Kartoffelbrei und Hühnchenschenkel.
Donnerstag, 27. Februar 2014
Mein erster Tag auf der Farm
Obwohl ich ausschlafen durfte war ich relativ zeitig wach. Entgegen meiner Erwartungen ging es sehr langsam los, wir saßen einige Zeit und tranken Tee bzw. Kaffee und frühstückten danach. Dann gingen wir runter in den Stall und ich bekam eine kleine Führung. Einige der Pferde werden hier in Ständern gehalten, die anderen in Boxen. Wenn sie auf den Auslauf kommen dann nur alleine.
Ich durfte ein paar Pferde putzen und longieren und dann war der Tag auch schon fast wieder rum. Am Abend ging ich mit Jessie und ein paar von ihren Freunden essen und etwas trinken. Danach war ich so müde, dass ich bald ins Bett ging.
Ich durfte ein paar Pferde putzen und longieren und dann war der Tag auch schon fast wieder rum. Am Abend ging ich mit Jessie und ein paar von ihren Freunden essen und etwas trinken. Danach war ich so müde, dass ich bald ins Bett ging.
Mittwoch, 26. Februar 2014
Von Nürnberg nach Thunder Bay
Nach einem sehr planmäßig verlaufenem Morgen, mit einem kurzen gemeinsamen Frühstück brachten mich Mama und Papa zum Flughafen. Während Mama sich auf den weg zur Arbeit machte, ging Papa mit mir zum Schalter zum einchecken und Verabschiedete mich dann an der Sicherheitskontrolle.
Auch der kleine Flieger von Lufthansa flog genau nach Plan und der Kapitän Adler brachte mich auf seinen Schwingen sicher nach München. Von dort aus ging es weiter nach Toronto. Im Flugzeug hatte jeder seinen eigenen Bildschirm und konnte sich aussuchen was man sich ansehen möchte. Allerdings war die Auswahl nicht so groß wie bei Emirates. Außerdem hatte ich eine sehr nette Sitznachbarin, die griechisches Poker beigebracht hat, womit wir dann auch einige Zeit verbracht haben. Insgesamt ging die Zeit relativ schnell um. In Toronto war wunderschönes Wetter mit blauem Himmel und Sonnenschein, allerdings bei nicht so netten Temperaturen.
Der Flug nach Thunder Bay war etwas verspätet, aber als es dann los ging war es eine sehr süße kleine Maschine. Ich konnte sogar noch ein bisschen schlafen. Der Flughafen in Thunder Bay ist relativ klein und nicht allzu gut ausgeschildert, aber man kann sich eh nicht wirklich verlaufen. Mein Rucksack ist gut angekommen und Della habe ich auch gut gefunden, es waren nicht nur wenige Leute da. Nach einer zwanzigminütigen Autofahrt zur Farm gab es Abendessen. Die Leute hier sind sehr nett. Aber da ich sehr müde war ging ich sehr bald ins Bett.
Dienstag, 25. Februar 2014
Abschied
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